Da es – wie der Name sagt – nur ein Rad besitzt, muss der Fahrer es aktiv in einer labilen Balance halten. Er sitzt dabei freihändig auf einem Bananensattel senkrecht über der Radnabe und tritt zwecks Bewegung und Balance in die Pedale – ähnlich wie beim Fahrrad. Durch das so genannte Pendeln, bei dem der Einradfahrer das Rad eine halbe Umdrehung vor- und zurückbewegt, kann das Einrad auch auf der Stelle gehalten werden. Sehr gute Einradfahrer können jedoch auch lange ohne Pedalbewegung auf dem Rad balancieren. Die Kurbeln sind über die Tretlagerwelle fest mit der Radnabe verbunden. Anders als beim Fahrrad gibt es keinen Freilauf – gebremst wird daher durch Muskelkrafteinwirkung auf das Pedal gegen die Drehrichtung der Kurbel.

 

Einrad fahren wird bei uns als Hallensportart im Bereich Kunstradsport betrieben. Dies ist eine Mannschaftssportart. In einer Mannschaft, bestehend aus 4 oder 6 Sportlern, kann man viele neue und wichtige Fähigkeiten, wie Geschicklichkeit, Gleichgewicht, Konzentration, und Teamfähigkeit, erlernen. Innerhalb von 5 Minuten zeigen die Sportler 20 synchrone Übungen die zu einer harmonischen Kür zusammen wachsen. Ist dies erreicht kann diese elegante Sportart auf Wettkämpfen bis hin zur Deutschen Meisterschaft gezeigt werden. Bis dahin bieten wir den Sportlern die Möglichkeit an Trainingseinheiten und bei Lehrgängen diese sportlichen Fähigkeiten zu erzielen. Der Spaßfaktor ist dabei aber immer im Vordergrund. Unsere Sportart betreiben wir als lupenreine Amateure und beim Treffen auf Wettkämpfen befindet man sich in einer großen Familie.